Diabetes mellitus Typ I

Typ-I-Diabetes gilt als Autoimmunerkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse die Insulinproduktion völlig einstellt. Die Ursachen sind nicht eindeutig bestimmbar. Eine familiäre Häufung ist festzustellen. Diabetes Typ I tritt noch im Jugendalter auf, oft im Anschluss an andere Krankheiten, nach Medikamenteneinnahme (Antibiotika), nach Impfungen sowie nach psychischen und körperlichen Belastungen.

Beim Ausbruch der chronischen Krankheit kommt es zu einem extremen Anstieg des Blutzuckers, wodurch die Betroffenen in ein Koma fallen können. Durch die Zufuhr von Insulin kann der entgleiste Stoffwechsel meist rechtzeitig behandelt werden.

Dann folgt die Einstellung des Patienten auf die notwendige Insulinmenge, die er ab jetzt täglich mit Hilfe von Spritzen seinem Körper zuführen muss.

Ein besonderes Risiko besteht für einen Diabetiker darin, in einen Schockzustand durch Unterzuckerung zu geraten. Wenn die zugeführte Menge Insulin zu hoch war, kann dieser Zustand plötzlich eintreten. Sofort bei den ersten Verdachts-Anzeichen sollte der Betroffene ein Stück Traubenzucker essen und aus diesem Grund immer einige Zuckerstücke bei sich führen.





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