Lebensmittel, die Harnsäurespiegel erhöhen, besser meiden
(06. März 2003) Laut mancher Erfahrungsberichte im Internet lassen sich chronische Kopfschmerzen, ob Migräne oder Clusterkopfschmerz, durch Ernährung günstig beeinflussen. Auf einer Clusterkopfschmerzseite etwa berichtet ein Betroffener von guten Erfahrungen mit den Empfehlungen von Rudolf Schwarz. Der Autor des ZDF-Gesundheitsmagazins „Praxis“ hat ein Buch über Kopfschmerzen geschrieben und äußert im Kapitel „Tatverdacht Küchenschmerz“ die Vermutung, dass Würstchen, Schinken und Salami Schmerzen verursachen.
Daraufhin unternahm der Cluster-geplagte Forumteilnehmer eigene Auslassversuche. Sie brachten ihn zu der These, dass alle Lebensmittel, die zum Anstieg von Harnsäure führen, weitestgehend zu vermeiden oder nur in geringen Mengen zu konsumieren sind, also Fleischwaren, Fisch, Innereien, Hülsenfrüchte und Kohlgemüse. Außerdem stellte er fest, dass Fertiggerichte und Alkohol Auslöser von Schmerzattacken sein können.
Die Bircher-Benner-Klinik in Zürich bestätigt die Theorie, wonach eine Harnsäure vermeidende Diät Schmerzattacken reduzieren kann. Die Schweizer Klinik behandelt seit 90 Jahren Migränepatienten.
Zu Beginn einer Heildiät sollen nach Bircher-Benner weder Fleisch und Fisch noch Eier, Milch und Käse gegessen werden. Von alkoholischen Getränken und gezuckerten Lebensmitteln (Schokolade!) raten die Migränespezialisten des Schweizer Krankenhauses völlig ab. NH
Quelle: www.clusterkopfschmerz.de
Weitere Gesundheitsratgeber für sie verfügbar:
Zahnratgeber
Augenratgeber
Gehörratgeber
Allergienratgeber
Haarausfallratgeber
Migräneratgeber
Naturheilkunderatgeber
Plastische-Chirurgie-Ratgeber
Rückenschmerzen-Ratgeber
Depressionen-Ratgeber
|