Kontrollierte Studie belegt langfristigen Nutzen bei Migräne
Eine neue Studie der Migräne-Klinik Königstein dokumentiert die Auswirkungen der Einnahme des homöopathischen Mittels Antimigren. Dabei konnte eine Reduktion der Dauer, Häufigkeit und Intensität von Migräneattacken nachgewiesen werden. Zudem benötigten die teilnehmenden Probanden nach der Therapie weniger Schmerzmittel.
An der Studie nahmen 62 Patienten teil, die seit mindestens einem Jahr an Migräne litten und mehr als drei Migräneattacken im Monat hatten. Bei der von Dr. Ulrich Schauer geleiteten Untersuchung erhielt eine Gruppe drei Monate lang dreimal täglich 15 Tropfen Antimigren, die Kontrollgruppe dagegen nur ein Placebo. Beide Gruppen durften bei Bedarf zuvor vereinbarte Schmerzmittelpräparate einnehmen.
Dabei sei im Verlauf der Untersuchung bei der ersten Gruppe der Schmerzmittelkonsum kontinuierlich gesunken, bei der Placebogruppe dagegen angestiegen. Das homöopathische Mittel führte im Vergleich zur Placebogruppe auch zu einem signifikanten Rückgang der Migräneanfälle. Dagegen sei die Intensität des Schmerzes bei der ersten Gruppe zunächst gestiegen und sei erst in der einmonatigen Nachuntersuchungsphase zurück gegangen.
Dieser Verlauf ist nach Angaben Dr. Schauers allerdings typisch für homöopathische Medikamente. Zunächst steige der Schmerz an, um danach langfristig reduziert zu werden. Die gute Verträglichkeit des Präparates und die in der Studie nachweisbaren Erfolge sprächen dafür, diesen homöopathischen Komplex auch bei an Migräne leidenden Kindern einzusetzen.(ca)
Quelle: Ärztezeitung
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