Experten warnen vor Medikamenten mit kombinierten Wirkstoffen
(24. März 2003) Wer häufig unter Kopfschmerzen leidet, kennt das Problem: Der Griff zur Schmerztablette erscheint als der beste und schnellste Weg, um den Kopf wieder "frei" zu bekommen. Was im ersten Augenblick zu einer Schmerzminderung führt, kann letztlich Dauerkopfschmerz auslösen. Das berichtet die Zeitschrift "Vital" in ihrer aktuellen Ausgabe. Folglich besteht dann ein erhöhtes Risiko, wenn an mehr als zehn Tagen monatlich Schmerztabletten eingenommen werden.
Neben der Häufigkeit der Medikamenteneinnahme, spielt auch die Wahl des Medikaments eine bedeutende Rolle. "Häufig werden Schmerzmittel verschrieben und eingenommen, die aus einer Kombination von mehreren Wirkstoffen bestehen", so Prof. Hartmut Göbel, Leiter der Kieler Schmerzklinik. "Solche Kombinationen können dann allerdings Spannungskopfschmerz auslösen, also genau das Gegenteil von dem erwünschten Effekt." Zudem sei noch nicht geklärt, ob die kombinierten Arzneien effektiver sind, als jene, die nur einen Wirkstoff enthalten.
Wer unter Spannungskopfschmerz leidet, ist häufig auch vom, durch Medikamente verursachten, Dauerkopfschmerz betroffen. Deshalb rät der Experte zu Alternativen bei der Schmerzbekämpfung: "Spannungskopfschmerz ist immer stressbedingt. Aus diesem Grund eignet er sich besonders gut zur Selbstbehandlung." Zur Schmerzlinderung sind Massagen und verschiedene Dehnübungen empfehlenswert.
Tritt der Kopfschmerz jedoch öfter als drei Mal im Monat auf, sollte unbedingt ein Arzt konsultieren werden. (mp)
Quelle: Freeletter
Weitere Gesundheitsratgeber für sie verfügbar:
Zahnratgeber
Augenratgeber
Gehörratgeber
Allergienratgeber
Haarausfallratgeber
Migräneratgeber
Naturheilkunderatgeber
Plastische-Chirurgie-Ratgeber
Rückenschmerzen-Ratgeber
Depressionen-Ratgeber
|