Kopfschmerzen? Mehr Trinken!

Verbraucherinformationsdienst warnt vor Folgen von Flüssigkeitsmangel

(25. März 2003) Kopfschmerzen können verschiedene Ursachen haben, das ist allgemein bekannt. Der Verbraucherinformationsdienst „aid“ in Bonn weist nun auf eine weitere Möglichkeit hin, die bei Dröhnen und Pochen im Kopf in Betracht zu ziehen ist: Flüssigkeitsmangel.

Der menschliche Körper besteht zu ungefähr 65 Prozent aus Wasser. In den verschiedensten Anwendungsformen hat Wasser erwiesenermaßen eine heilende Wirkung. Und trotzdem: Die meisten Menschen trinken zu wenig. Kaum jemand sorgt tagsüber für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Der Körper trocknet also aus, wenn auch nur gering. Das kann Folgen haben, die nicht zu unterschätzen sind: Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit. Außerdem führt eine Dehydrierung (Austrocknung) zu einer Verminderung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit.

Wer Durst verspürt, dem fehlt schon etwa ein halbes Prozent Wasser im Körper. Durst ist also immer ein Zeichen von Mangel an Flüssigkeit im Körper. Deshalb raten Experten, es gar nicht soweit kommen zu lassen. Ein Erwachsener sollte am Tag um die zwei Liter Wasser oder andere natürliche Flüssigkeiten trinken. Diese Menge sollte gleichmäßig auf den ganzen Tag verteilt werden, und nicht etwa erst am Abend getrunken werden. Denn Studien zeigen, dass ein Flüssigkeitsmangel, der erst abends ausgeglichen wird, auch noch am ganzen nächsten Tag eine verminderte Leistungsfähigkeit mit sich bringt. (mp)


>Quelle: Barmenia





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