Migräne am Arbeitsplatz

Schweizer Aktion gibt Tipps für den Umgang mit Migränikern

(14.März 2003) Die Aktion nomig ist eine Informationsplattform mit Hauptsitz in Zürich. Sie hat es sich zum Ziel gemacht, Kopfschmerzpatienten zu helfen. Experten und Betroffene beraten Migräniker und erarbeiten Projekte, um die Öffentlichkeit besser über die Krankheit zu informieren.

Zusammen mit Kopfschmerzpatienten aus der Schweiz hat die Aktion nun die Wünsche von Migränikern an ihre Arbeitskollegen zusammengestellt. Die am häufigsten genannten:

  • Mehr Verständnis
    Die Mitarbeiter sollen Migräne als Krankheit akzeptieren.
  • Möglichkeit der Arbeitsunterbrechung
    Um heraufziehende Kopfschmerzen rechtzeitig behandeln zu können, müssen Migräneleidende die Arbeit unterbrechen können.
  • Offizielle Ruheräume
    Um die Wirkung der Medikamente zu beschleunigen, hilft es, wenn der Betroffene einen Ort hat, wo er sich zurückziehen kann und nicht durch äußere Einflüsse gestört ist.
  • Flexible Arbeitszeiten
    Die Möglichkeit, sich seine Arbeitszeiten selbst einzuteilen, erleichtert den Migränikern den Arbeitsalltag. Beispielsweise Monats-Sollstunden sind heutzutage schon in einigen Betrieben üblich.
  • Echtes Mitgefühl
    Mitleid hilft niemanden. Auch gutgemeinte Ratschläge hat der Kopfschmerzgeplagte schon oft gehört. Er muss mit seiner Krankheit leben, genauso wie sein Umfeld. (mp)



  • Quelle: Gesundheit SprechStunde





    Weitere Gesundheitsratgeber für sie verfügbar:

    Zahnratgeber

    Augenratgeber

    Gehörratgeber

    Allergienratgeber

    Haarausfallratgeber

    Migräneratgeber

    Naturheilkunderatgeber

    Plastische-Chirurgie-Ratgeber

    Rückenschmerzen-Ratgeber

    Depressionen-Ratgeber