Alles über den Clusterkopfschmerz

Clusterkopfschmerz ist eine schwerwiegende und sehr ernst zu nehmende Erkrankung, unter der häufiger Männer als Frauen leiden. Er wird, wie die Migräne, als primärer Kopfschmerz mit vaskulärer Ursache klassifiziert. Im Gegensatz zur Migräne treten Clusterkopfschmerzen jedoch streng einseitig auf und erreichen innerhalb weniger Minuten ihre volle Schmerzintensität. Die Dauer einer Attacke reicht von 15 Minuten bis zu drei Stunden. Die Schmerzen werden häufig von einer einseitig verstopften Nase und Hautrötungen begleitet.

Für die Behandlung dieses sehr hartnäckigen Kopfschmerzes sollte jeder Betroffene einen guten Neurologen aufsuchen. Gemeinsam mit dem Arzt kann dann ein persönliches Behandlungskonzept entworfen werden.

Die Schmerzforschung unterscheidet episodischen und chronischen Clusterkopfschmerz. Der episodische Schmerz tritt mehrere Wochen lang mit mehreren Attacken zu Wach- und Schlafzeiten auf, die dann von anfallsfreien Intervallen abgelöst werden.

Um Schmerzattacken abzukürzen, setzt der Arzt in erster Linie reinen Sauerstoff ein, der bei über 80 Prozent der Patienten rasch und zuverlässig wirkt. Außerdem werden Clusterpatienten häufig mit Triptanen behandelt: Bei episodischen Erscheinungen finden eher Calciumatagonisten Anwendung, bei chronischen Schmerzen greifen viele Ärzte auf Lithium zurück.


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