| Anamnese |
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Anamnese - Die Themen Die Migräne schlägt sich in vielen Fällen auf das Allgemeinbefinden nieder. Da die Beschwerden unterschiedlicher Natur sind, sprich verschiedene Symptome zeigen, ist eine genaue Anamnese sehr wichtig. Unter Anamnese versteht man die Erhebung der Vorgeschichte. Das bedeutet, es werden Entstehung, Klassifikation (Art des Kopfschmerzes) und Hinweise auf organische Ursachen genau beleuchtet. Die Diagnose der Migräne stützt sich auf eine ausführliche Anamnese und auf den regelgerechten klinischen sowie den neurologischen Befund. Seitenanfang 2. Das Anamnesegespräch Das sogenannte Anamnesegespräch spielt bei der Diagnostik eine zentrale Rolle. Es ist für den Migränepatienten sehr anspruchsvoll und wichtig. Zudem werden auch die Gesprächsfertigkeiten seitens des Arztes gefordert. Beide, Patient und Arzt, gehen gewissermaßen ein Bündnis ein, welches zunächst erarbeite werden muss. Wichtig dabei sind vor allem eine objektive Diagnose seitens des Arztes. Dies geschieht nach der IHS - Klassifikation (International Headache Society ) durch eine systematische Erfassung der Kopfschmerzphänomenologie. Mit diesen Informationen wird dann eine spezifisch abgestimmte Therapie eingeleitet. Auch die Tatsache, wie der Patient selbst die Migräne erlebt (subjektives Krankheitserleben) und die psychosoziale Entwicklung (biografische Anamnese) können Einblicke gewähren. So wird festgehalten, wie viel Einfluss psychische Faktoren auf das Krankheitsbild haben. Diese Erkenntnisse sind gerade bei Migräne von großer Bedeutung für den Verlauf und die Verarbeitung. Während eines Anamnesegespräches wird oft ein, zuvor vom Patienten ausgefüllter, standardisierter Kopfschmerzfragebogen mit einbezogen, damit möglichst viele Informationen erfasst werden können. Mit Hilfe der Fragebögen werden genauere Angaben gesammelt:
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