Anwendung und Wirkprinzip

Anwendung und Wirkprinzip


  1. Auf welchen Gebieten wird Akupunktur angewendet?


  2. Wer praktiziert Akupunktur?


  3. Risiken und Gegenanzeigen




Auf welchen Gebieten wird Akupunktur angewendet?

Bei welchen Krankheiten hilft die Methode? Als bewährte Anwendungsgebiete gelten: Migräne, Kopfschmerzen, Beschwerden des Rückens und des Bewegungsapparats, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Neuralgien, Gesichtschmerzen und vegetative Störungen.

Auch Atmungsprobleme, Störungen der Verdauung und viele chronische und psychosomatische Krankheiten sprechen auf Akupunktur an. Zudem findet diese Heilmethode zunehmend Anwendung in der Behandlung von Allergien.

Bei der Nikotinentwöhnung soll Akupunktur ebenfalls helfen.

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2. Wer praktiziert Akupunktur?

Eine Akupunkturbehandlung setzt ein besonderes Vertrauensverhältnis zum behandelnden Mediziner voraus. Eine gründliche Voruntersuchung ist die Voraussetzung, um die richtige Kombination von Punkten zu ermitteln, die stimuliert werden sollen. Ein Arzt oder Physiotherapeut, der lediglich einen Zusatzkurs in Akupunktur absolviert hat, ist nicht unbedingt die beste Wahl.

Erfolgsversprechender ist wahrscheinlich die Behandlung durch einen chinesischen Heilmediziner oder einen Heilpraktiker, der in TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) ausgebildet ist. Am besten besuchen Sie einen Akupunkteur auf Empfehlung von Freunden oder Bekannten.

Auch im Branchenbuch finden sich qualifizierte Heilpraktiker, die sich auf Akupunktur verstehen. Fragen Sie schon am Telefon, wann und wo sich der Mediziner ihrer Wahl mit dieser Heilmethode vertraut gemacht hat. Fragen Sie auch, wie viel Erfahrung er mit Akupunktur bei welchen Krankheiten hat.
Letztlich sollten Sie auch Ihrem Eindruck beim Eintreten in die Praxis vertrauen. Hygiene zählt zu den wichtigsten Kriterien bei der Anwendung der chinesischen Nadelkunst. Angemessene Wartezeiten, eine freundliche Atmosphäre und ein ausführliches Gespräch mit dem behandelnden Mediziner sollten Sie voraussetzen.


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3. Risiken und Gegenanzeigen

In der Akupunktur sind nur wenige Gegenanzeigen bekannt. Auch Kinder und Schwangere können grundsätzlich behandelt werden.

Nach westlichen Kriterien sollte Akupunktur nicht bei Tumorschmerzen, schweren neurologischen und psychischen Erkrankungen, sowie an schmerzunempfindlichen Körperstellen angewendet werden.
Tabu sind ebenfalls Körperstellen, die entzündet oder gereizt sind. Menschen mit Kreislaufschwäche sollten sich vorsichtig an die Akupunktur "herantasten", da die Nadeln den Energiefluss recht plötzlich aktivieren können.


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