Atemtherapie

Die Atemtherapie


  1. Was ist Atemtherapie?


  2. So funktioniert die Atemtherapie


  3. Ist es das Richtige für mich?


  4. Wieviel kostet mich ein solcher Kurs?


1. Was ist Atemterapie?

Bereits vor 2000 Jahren wurde im alten China das Wissen über den Atem vermittelt. Langsam entwickelte sich daraus ein natürliches Heilverfahren, die Atemtherapie.

Das Atmen ist in der Regel ein unbewusster Vorgang. Meist wird die Atmung erst bei körperlicher Anstrengung oder bei seelischer Belastung wirklich wahrgenommen. Sie ist individuell verschieden und passt sich den äußeren Umständen an. Das bedeutet, durch Stimmungsschwankungen verändert sich auch die Atmung.

Heutzutage haben viele Menschen eine falsche Atemtechnik, ohne es zu wissen. Hektik, Stress, Bewegungsmangel oder Körper-Fehlhaltung sind dafür verantwortlich. Gerade der Faktor Stress, spielt bei der Migräne eine nicht unwesentliche Rolle, ist er doch Auslöser einer Attacke. Da diesen Ursachen gut entgegen gewirkt werden kann, eignet sich die Atemtherapie ideal als vorbeugende Migräne-Theraphie.

Die Atemübungen verbessern die Ein- und Ausatmung und führen zum eigenen Atemrhythmus zurück. Sie sollen den Menschen auch mehr Körperbewusstsein vermitteln. Dadurch werden die positiven Kräfte gestärkt, die somit die Heilung von Beschwerden und Erkrankungen unterstützen.

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2. So funktioniert die Atemtherapie

Mit der Zeit haben sich verschiedene Methoden der Atemtherapie entwickelt, der Grundgedanke ist aber bei allen gleich. Es gibt zwei verschiedene Arten der Atemtherapie:

  • Einzelunterricht


  • Diese Form der Therapie wird meist im Liegen durchgeführt. Der Therapeut hilft dem Übenden dabei, seine Atmung bewusst wahrzunehmen. Mit Hilfe verschiedener Griffe und Berührungen zeigt der Therapeut neue Möglichkeiten zum Atmen und Entspannen auf. Diese Griffe werden in Abhängigkeit vom Atemryhthmus durchgeführt. Am Ende jedes Kurses findet ein Austausch zwischen dem Patienten und dem Therapeuten statt.

  • Gruppenunterricht


  • Hier gibt der Therapeut einer Gruppe von Übenden bestimmte Bewegungsabläufe vor. Diese werden im Liegen, Sitzen, oder Stehen durchgeführt. Die Teilnehmer lernen, das Atmen auf neue Weise zu erfahren. Veränderungen im Atemryhthmus, je nach Körperhaltung, werden von den Teilnehmern selbst erkannt. Ihnen wird auch die Wirkungsweise der Atmung auf die Stimme erklärt. Im Anschluss an den Unterricht findet ein Gespräch statt, in dem alle Teilnehmer über ihre Wahrnehmungen sprechen.

    In Deutschland gibt es mittlerweile etwa 20 Institute, an denen Atemtherapie als eigenständige Therapieform gelehrt und praktiziert wird. Diese sind seit 1960 in einem Dachverband der Bezeichnung AfA (Arbeitsgemeinschaft für Atempflege e.V.) zusammengeschlossen.

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    3. Wie sinnvoll ist eine Atemtherapie für mich?

    Viele gesunde Menschen praktizieren diese natürliche Heilmethode. Durch die bewusste und verbesserte Atemtechnik wird der Organismus gestärkt. Die Durchblutung der Muskeln und Zellen wird verbessert. Somit werden die Selbstheilungskräfte angeregt und die Gesundheit gefördert. Die Lungenmuskulatur wird gestärkt und das Volumen erweitert. Die Atemarbeit fördert auch die geistige Beweglichkeit. Das Selbstbewusstsein steigt, die Probleme des Alltags lassen sich besser bewältigen. Man lernt, wieder mehr auf seine Empfindungen und auf sein Gefühl zu hören.

    Die Atemtherapie ist auch bei vielen Beschwerden und Erkrankungen als unterstützende Behandlung einsetzbar. Besonders geeignet ist sie bei:

  • Atemwegsbeschwerden, wie Asthma
  • Kreislaufstörungen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Rücken- und Gelenkschmerzen
  • Stimm- und Sprechstörungen
  • Schlafproblemen
  • Ess- und Verdauungstörungen

    Gute Erfolge lassen sich bei psychischen Problemen wie:

  • Ängste
  • Nervosität
  • Depressionen
  • und dem Burnout-Syndrom erziehlen.

    Die Behandlung ist ebenfalls zur Unterstützung während einer Schwangerschaft geeignet. Die Atemtherapie ist eine sanfte Methode ohne Nebenwirkungen. Bei schweren Erkrankungen der Atemwege muss allerdings sehr vorsichtig geübt werden. Sind diese akut, empfiehlt es sich, zu warten, bis sich der Gesundheitszustand verbessert hat. Bei chronischem Leiden sollte vorher mit einem Arzt über die Therapie gesprochen werden. Wenn psychische Erkrankungen vorliegen, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Atemtherapeut und behandelnden Arzt erforderlich.

    Wissenschaftliche Anerkennung

    Mittlerweile hat die Atemtherapie den Durchbruch in der Schulmedizin geschafft. Sie wird beispielsweise in Krankenhäusern nach Operationen und zur Unterstützung von klassischen Behandlungen angewandt.

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    4. Mit welchen Kosten muß ich rechnen?

    Die Atemtherapie kann von den Ärzten verordnet werden. In diesem Fall werden die Kosten für die Kurse teilweise oder auch ganz von der Krankenkasse übernommen.

    Das betreute Arbeiten mit dem Atem ist nicht billig. In der Regel ist bei einer Einzelstunde mit 60 Euro zu rechnen. Für eine Gruppenstunde zahlt man allerdings nur noch um die 15 Euro.

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    Weitere Gesundheitsratgeber für sie verfügbar:

    Zahnratgeber

    Augenratgeber

    Gehörratgeber

    Allergienratgeber

    Haarausfallratgeber

    Migräneratgeber

    Naturheilkunderatgeber

    Plastische-Chirurgie-Ratgeber

    Rückenschmerzen-Ratgeber

    Depressionen-Ratgeber