- Computertomographie
- Doppler- und Duplexsonographie
- Kernspintomographie
Computertomographie
Bei starken, undefinierbaren Kopfschmerzen, die regelmäßig wiederkehren, sollte man sich ärztlich untersuchen lassen. Etwaige Schäden oder pathogene Veränderungen in der Schädelregion, maßgeblich im Gehirn, können mittels der Computertomographie (CT) festgestellt werden. Bei der CT handelt es sich um ein computergestütztes, bildgebendes Verfahren, bei dem Röntgenbilder direkt über den Computer weiter verarbeitet werden.
In einer Röntgenröhre mit einem speziellen Blendensystem wird ein Fächerstrahl erzeugt, der den Patienten durchleuchtet. Je nach Gewebestruktur wird der Strahl verschieden geschwächt. Detektoren wandeln die verschiedenen Strahlenintensitäten permanent in elektronische Signale um, und leiten sie an den Rechner weiter. Durch die Drehung von Röhre und Detektoren werden Daten innerhalb eines dreidimensionalen Rasters gewonnen, aus denen schließlich ein Bild mit Flächen- und Tiefenstruktur auf dem Bildschirm aufgebaut werden kann.
Während die Bilder aufgenommen werden, muss der Patient unbeweglich in der Röhre liegen. Allerdings spürt er von dem Verfahren nichts, da es schmerzfrei arbeitet.
Durch die CT können Ärzte Verletzungen oder Auffälligkeiten am Rückenmark und dem Gehirn mit einer beachtlichen Treffsicherheit feststellen. Bei neurologischen Erkrankungen wird die CT nicht nur zur Diagnoseerstellung, sondern auch zur Überprüfung von Behandlungserfolgen eingesetzt.
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Doppler- und Duplexsonographie
Die Doppler- und die Duplexsonographie gehören zu den Ultraschalluntersuchungsmethoden. Bei Schmerz-, Schlaganfall- und weiteren Risikopatienten findet die Methode Anwendung, um zu klären, ob Durchblutungsstörungen des Gehirns zugrunde liegen.
Die Sonographie ist speziell geeignet, um Störungen und krankhafte Veränderungen der Blutgefäße, die zum Gehirn führen, sichtbar zu machen. Das Verfahren verläuft ohne Belastung für den Patienten und ist ungefährlich.
Für die Untersuchung wird auf der Haut eine Sonde angebracht, die die Blutkörperchen beschallt. Ein Gerät fängt die Reflektionen des Schalls der Blutkörperchen auf und wandelt sie in Signale um.So werden Gefäßverengungen durch die Dopplersonographie indirekt akustisch und graphisch mittels der der Signalkurve festgestellt werden.
Bei der Duplexsonographie besteht außerdem die Möglichkeit, den Hohlraum des beschallten Blutgefäßes auf dem Bildschirm sichtbar zu machen.
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Kernspintomographie
Die Kernspintomographie ist die jüngste Bildgebungsmethode und gehört in das Gebiet der "Schnittbilddiagnostik". Sie unterscheidet sich einersetis in der Form der Informationsgewinnung. Andererseits ermöglicht sie Schnittbilder des Menschen in beliebigen Axen.
Mittels der Kernspintomographie (MRT), die auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt wird, können hervorragend detailgetreue Bilder von Gehirn und Rückenmark erstellt werden. Zur Produktion eines MRT-Bild, die ungefähr 45 Minuten in Anspruch nimmt, befindet sich der Kopf, beziehungsweise der ganze Patient, in einem stark magnetisierten Raum.
Dabei kommen im Gegensatz zur Computertomographie (TC) keine Röntgenstrahlen zum Einsatz. Gemessen werden Energiedifferenzen innerhalb des angelegten, starken Magnetfeldes. So werden Energiedifferenzen der Kerne gemessen. Dazu wird ein Hochfrequenzimpuls losgeschickt, um die nachfolgende Entspannung des Kerndralls (Kern-Spin) der Zellen zu messen, die in Form von elektromagnetischen Wellen austritt.
In manchen Fällen wird zur Kontraststeigerung der Bildes ein sogenanntes Kontrastmittel gespritzt, das später auf dem MRT-Bild eindeutig sichtbar ist. Bestimmte, schwere Krankheiten, wie einen Schlaganfall, Fehlbildungen des Hirnstamms und Kleinhirns, die meisten Gehirntumore aber auch multiple Sklerose lassen sich mit der MRT leichter feststellen als mit der Computertomographie.
Die einzigen Nachteile der kernspintomographischen Untersuchung sind:
- Der Patient liegt realtiv lange (20 bis 40 Minuten) in einer engen Röhre.
- Er darf sich während der Untersuchung nicht bewegen und ist lauten Geräuschen ausgesetzt.
Patienten mit Klaustrophobie (Angst vor Enge) sollten überlegen, ob sie vor der strapaziösen Untersuchung Beruhigungsmaßnahmen ergreifen können. So haben sich Baldrian-Tropfen als Hausmittel aber auch autogenes Training zur Angstbewältigung bewährt.
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