Das Risiko, an einer Migräne zu erkranken, ist in jüngeren Jahren höher als im Erwachsenalter. 38 Prozent der Kopfschmerzpatienten erleben ihre erste Attacke vor dem 15. Lebensjahr, 30 Prozent zwischen dem 15. und dem 30. Jahr. Nach dem 45. Lebensjahr trifft es nicht einmal jeden zehnten Migräniker zum ersten Mal.
Kopfschmerzen, in Form der Migräne, treten bei Kindern in den letzten Jahren immer häufiger auf. Tendenz steigend. Wenngleich sie bei vielen Kindern im Laufe der Zeit wieder abklingen, sind bei nahezu der Hälfte der Kinder bleibend und somit chronisch.
So litten 90 Prozent der betroffenen Erwachsenen bereits in der Kindheit unter Migräneattacken. Der wichtigste Unterschied zur Migräne bei Erwachsenen besteht in Dauer und Verlauf einer Attacke. Studien zufolge, unterscheiden sich Kinder, die an Migräne leiden, bereits von Geburt an. So sind sie meist lebhafter und aufgeweckter als ihre gesunden Geschwister. Zudem sind die kleinen Migränepatienten nervöser und reizempfindlicher.
Migräne ist mit Hilfe therapeutischer Maßnahmen nicht heilbar. Jedoch gelingt es 70 Prozent der Betroffenen, die Anzahl und die Stärke der Attacken zu senken.
Leidet Ihr Kind häufig an Kopfschmerzen? Treten diese gehäuft und sehr heftig auf, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen! Nehmen Sie die Beschwerden Ihres Kindes ernst!
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