| Meditation |
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1. Was ist Meditation? Der Begriff Meditieren stammt aus dem Lateinischen und hat gleich zwei Übersetzungen: "über etwas nachdenken" und "in die Mitte gehen". Die Technik besteht darin, sich intensiv auf einen Gegenstand zu konzentrieren. Das kann ein Punkt im Raum sein, Klänge, bestimmte Bilder (Mandalas), die tonlose Wiederholung einer Silbe oder der Rhythmus des eigenen Atems. Der Meditierende soll so einen Zustand des "an nichts denken" erreichen, der in wenigen Minuten so viel Entspannung und Kraft schenken kann wie stundenlanger Schlaf. Das die Methode funktioniert, beweisen wissenschaftliche Untersuchungen. Bei der Aufzeichnung der Hirnströme mit dem Elektroenzephalogramm zeichnet das Gerät während der Meditation vor allem Alphawellen (typisch für einen wachen, aber entspannten Zustand) und Deltawellen (typisch für Schlaf) auf. Während der Übungen verlangsamt sich der gesamte Stoffwechsel: Der Herzschlag beruhigt sich, die Atmung wird tief und regelmäßig, der elektrische Hautwiderstand bei Stress verringert sich und steigt wieder an. Meditieren hilft hervorragend bei Spannungskopfschmerz, Schlafstörungen und zur Stärkung der Immunabwehr. Seitenanfang 2. Mantra und Atem-Meditation Für Anfänger am besten geeignet, ist die so genannte Mantra-Meditation. Sie stammt aus dem Hinduismus (Religions- und Lebensform aus Indien). Man sucht sich ein einsilbiges Wort (Mantra) das wohlklingend, doch weder positiv noch negativ besetzt sein soll. Dieses Wort wird geschlossenen Augen rhythmisch immer wieder gesprochen: Zunächst laut, später leiser bis es schließlich nur noch gedacht wird. Durch das ständige Widerholen gelingt das völlige Abschalten. Für die Einsteiger bietet sich auch die Atem-Meditation an. Sie ist ein wesentliches Element in der Meditation. Buddhistische Mönche benutzen kein anderes Hilfsmittel als das Lauschen auf den eigenen Atem. Der Atemrhythmus ist dabei völlig individuell. In der Meditation geht es, vereinfacht gesagt, darum, NICHTS zu denken. Vorbereitung:
Ausführung:
Meditation ist Training, das heißt es muss Schritt für Schritt erlernt werden. Das kann autodidaktisch (sich selbst beibringen) geschehen. Es wird allerdings empfohlen, sich professionelle Unterstützung zu holen. Seitenanfang Weitere Gesundheitsratgeber für sie verfügbar: Zahnratgeber Augenratgeber Gehörratgeber Allergienratgeber Haarausfallratgeber Migräneratgeber Naturheilkunderatgeber Plastische-Chirurgie-Ratgeber Rückenschmerzen-Ratgeber Depressionen-Ratgeber |