Der Zusammenhang zwischen Migräne und Menstruation
Obwohl Migräne häufiger bei Frauen als bei Männern auftritt, ist ein Zusammenhang zwischen der Periode und Migräneattacken wissenschaftlich nicht erwiesen.
Auch ein Zusammenhang zwischen den prämenstruellen Symptomen - wie Unterleibschmerzen und psychovegetative Störungen- und Migräne wurde bisher nicht nachgewiesen.
Maximal eine von 20 Frauen zeigt eindeutige Symptome, die es zulassen würden, von einer Menstruellen Migräne zu sprechen. Eindeutig - heißt in diesem Fall, dass die Migräneattacken ausschließlich in Verbindung mit der Menstruation auftreten.
Die Ursache liegt an den Schwankungen des Hormonspiegels. Während der Periode sinkt der Spiegel der weiblichen Hormone (Östrogen und Progesteron) ab. Es wird angenommen, dass der Abfall des Östrogens mit der Entstehung der Migräneattacken in Zusammenhang steht. Denn als Nebeneffekt wurde eine Gefäßerweiterung bei geringer Hormonkonzentration beobachtet. Eine Behandlungsmöglichkeit besteht in der Zugabe von Östrogen. Dies kann in Form der Antibabypille, von Hormonpflastern oder einem Gel erfolgen.
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