Neurologische Untersuchung

  1. Was ist eine neurologische Untersuchung ?


  2. Wie läuft sie ab?




1. Was ist eine neurologische Untersuchung ?

Als Teilgebiet der Medizin befasst sich die Neurologie mit dem Aufbau, der Funktion und den Erkrankungen des gesamten menschlichen Nervensystems.

Bei diffusen Schmerzbeschwerden, Konzentrations- und Bewegungsstörungen oder starken Kopfschmerzen ist es ratsam, sich als erstes einer neurologischen Untersuchung zu unterziehen. Der Neurologe untersucht dabei ausgiebig den Funktions- und Leistungszustand des Nervensystems und erstellt anhand seiner Ergebnisse den so genannten Neurostatus. Das Nervensystem des Menschen besteht aus dem Zentralnervensystem (Gehirn und Rückenmark) und dem peripheren Nervensystem (Hirnnerven, Rückenmarknerven und periphere Nerven).
Häufige Erkrankungen des Nervensystems sind:
  • akute Durchblutungsstörungen, wie bei einem Schlaganfall
  • Tumore
  • Bandscheibenvorfälle
  • Entzündliche Erkrankungen des Nervensystems, wie Meningitis (Hirnhautentzündung) oder Multiple Sklerose
Seitenanfang



2. Wie läuft eine neurologische Untersuchung ab?

Zu Beginn wird der Arzt genaue Informationen zur Krankengeschichte und zum aktuellen Zustand seines Patienten sammeln. Daraufhin wird die Untersuchung nach einer mehr oder weniger festgelegten Reihenfolge durchgeführt.
  • Der Arzt hört Herz, Lunge und die großen Halsgefäße ab und kontrolliert Fuß- und Armpuls.
  • Kopf und Gesicht werden untersucht.
  • Die zwölf Hirnnerven, insbesondere die Beweglichkeit der Augen, die Sehfähigkeit und die Gesichtsmimik werden kontrolliert
  • Prüfung der Reflexe, das heißt der unwillkürlichen, immer gleich ablaufenden Reaktionen des Nervensystems auf Reize. Reflexe können mit einem kleinen Reflexhämmerchen geprüft werden, wobei mögliche Unterschiede zwischen rechter und linker Körperseite wichtig sind.
  • Prüfung des Bewegungsapparats: Das Zusammenspiel verschiedener Muskeln, wird im Finger-Nase-Versuch überprüft, bei dem der Patient mit der Spitze des Zeigefingers die Nasenspitze berühren soll.
  • Schmerz-, Druck- und Temperaturwahrnehmung des Patienten werden gestestet.
Zu guter Letzt befasst sich der Arzt auch mit dem psychischen Befund seines Patienten. Der Arzt überprüft die Bewusstseinslage des Patienten, seine Orientierungs- und Konzentrationsfähigkeit. Sowohl Anamnese als auch die körperliche, neurologische Untersuchung sind völlig risikolos.

Seitenanfang





Weitere Gesundheitsratgeber für sie verfügbar:

Zahnratgeber

Augenratgeber

Gehörratgeber

Allergienratgeber

Haarausfallratgeber

Migräneratgeber

Naturheilkunderatgeber

Plastische-Chirurgie-Ratgeber

Rückenschmerzen-Ratgeber

Depressionen-Ratgeber