Schmerztagebuch

Schmerztagebuch - Die Themen


1. Was ist ein Schmerztagebuch?

2. Was beinhaltet ein Schmerztagebuch?

3. Vorlage für ein Schmerztagebuch



1. Was ist ein Schmerztagebuch?



Einer erfolgreichen Schmerztherapie liegt eine ausführliche und aufschlussreiche Diagnose zu Grunde. Gerade bei der Behandlung von Migräne können durch die Kenntnis spezifischer Auslösersituationen und -mechanismen wertvolle Informationen gesammelt werden.

Das sogenannte Schmerztagebuch ist als Therapierbegleiter für Patient und Arzt eine große Hilfe. Damit ist eine genaue Dokumentation der Schmerzintensität und dessen Verlauf möglich. Folglich kann eine Therapie ständig an die Bedürfnisse des Betroffenen angepasst werden.
Durch das Führen eines Schmerztagebuches wird der Schmerz, sowie die ihn beeinflussenden Faktoren, bewusster wahrgenommen.
Innerhalb der Therapie wird so die Medikation genau zugeschnitten und immer wieder angeglichen. Das gilt für die gesamte Therapie.
Mit dem Schmerztagebuch werden die Betroffenen für bestimmte Auslösefaktoren sensibilisiert und die Selbstwahrnehmung verbessert.


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2. Was beinhaltet ein Schmerztagebuch?

Die genaue Dokumentation ist der Schlüssel des Tagebuches. Dabei kann die optische Darstellung variieren, inhaltlich sollten folgende, wichtige Punkte enthalten sein:
  • Messung des Schmerzes auf einer Skala von 1 bis 10 (0= kein Schmerz; 10= unerträglicher Schmerz)
  • Messung sollte mehrmals täglich erfolgen (morgens, mittags, abends)
  • Genaue Auflistung jeglicher Medikation (Einnahme von Medikamente aller Art)
  • Auflistung sämtlicher Beschwerden (z.B. Übelkeit, Depressionen etc.)
  • Auflistung sämtlicher eingenommenen Lebensmittel (Essen und Trinken)
  • Dokumentation des Gefühlzustandes (ausgeübte Tätigkeiten, Stimmungen, Ereignisse)
Wem es schwer fällt, seine Schmerzen auf einer Skala in Form von Zahlen Ausdruck zu verleihen, kann dies auch mit Worten beschreiben. Bei der Dokumentation Ihres Gefühlszustandes sollten Sie lernen, sich genau zu beobachten. Indem Sie Ihre Tätigkeiten, Stimmungen und Gedanken notieren, sind Sie später in der Lage, aktiv Einfluss darauf zu nehmen. Sie lernen, was die Schmerzen verstärkt oder reduziert.


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3. Vorlage für ein Schmerztagebuch

Ob Sie für Ihr Schmerztagebuch einen Vordruck, wie den, hier zum Download bereitgestellten, verwenden oder Ihr eignes entwerfen, bleibt Ihnen überlassen. Die Form spielt keine Rolle. Wichtig ist der Inhalt. So sollten die unter Punkt 2 genannten Punkte enthalten sein. Manche Ärzte haben praxiseigene Vorlagen oder nutzen den Kieler Kopfschmerzfragebogen bzw. -Kalender. (Vorlage von Romy - Downloadmöglichkeit)


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