| Tipps zur Ernährung |
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Über einen Zusammenhang sind sich die Ärzte uneinig. Manche behaupten, dass eine falsche Ernährung sehr häufig die Ursache für Kopfschmerzattacken sei. Andere sehen die Bedeutung einzelner Nahrungsmittel für die Erzeugung von Attacken als überbewertet.
Meist sind es auch nicht die einzelnen Nahrungsmittel, welche eine Migräneattacke hervorrufen, sondern die biochemische Wirkung einzelner Bestandteile. Als biochemische, aktive Nahrungsbestandteile kommen vor allem sogenannte biogene Amine in Betracht. Biogene Amine sind Ab- und Umbauprodukte von Eiweiß und werden in vielen Lebensmitteln aus den dort vorhandenen Substanzen gebildet. Diese wirken sich dann auf die Blutgefäße aus und können einen Bluthochdruck verursachen. Sie sind ebenso indirekt an der Freisetzung der Botenstoffe Adrenalin und Noradrenalin beteiligt. Folglich könnte den Aminen Thyramin, Histamin und Serotonin besondere Bedeutung bei der Auslösung von Kopfschmerzen zukommen. Neuste Forschungen ergaben, dass auch Störungen bei Botenstoffen des Nervensystems Migräne auslösen. Diese Störungen werden durch einen Mangel an Mikronährstoffen hervorgerufen. Das führt zu einer abnormen Erregung des Gehirns, wodurch sich Blutgefäße schmerzhaft zusammenziehen und wieder weiten. Werden Nährstoffe eingenommen, verringert sich die Zahl der Migräneanfälle. Wichtig dafür sind vor allem Ballaststoffe, Magnesium, die B-Vitamine und ungesättigte Fettsäuren. Einige Tipps für eine Migränefreundliche Ernährung: Nehmen Sie täglich fünf bis sechs leichtere Mahlzeiten zu sich statt der traditionellen drei. Das Essen sollte vor allem pflanzlicher Natur sein. Als Snacks eignet sich Obst. Damit werden starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels vermieden, die sich ebenfalls migränefördernd auswirken könnten. Ballaststoffreich essen. Weil der Darm mit der Verarbeitung der Ballaststoffe beschäftigt ist, gelangt der, in der Nahrung vorhandene Zucker langsamer ins Blut. Außerdem fördern die Ballaststoffe die Verdauung und binden schädigende Stoffwechselprodukte. So können sie ebenfalls der Migräne entgegenwirken. Bei Verstopfung bilden sich im Dickdarm nämlich oben genannte biogene Amine, die nach einiger Zeit durch die Darmschleimhaut ins Körperinnere gelangen. Ausreichend Müsli, Kartoffeln oder Nudeln zu sich nehmen. Denn Kohlenhydrate fördern die körpereigene Schmerzmittelproduktion. Über den Tag verteilt, mindestens zwei Liter trinken. Kaffee und Alkohol zählen nicht dazu - sie entziehen dem Körper Flüssigkeit. Empfehlenswert ist Mineralwasser mit hohem Magnesium- und Kalziumgehalt. Das "Anti-Stress-Mineral" Magnesium sorgt für Entspannung, ohne zu ermüden. Untersuchungen haben außerdem ergeben, dass Menschen mit chronischen Kopfschmerzen und Migräne an einer Unterversorgung von Magnesium und B-Vitaminen leiden. B-Vitamine sorgen für starke Nerven und verminderte Schmerzempfindlichkeit. Außerdem hilft es dem Körper, Magnesium aufzunehmen. Vitamin B1 wird auch "Stimmungsvitamin" genannt, weil es das Nervensystem und die psychische Verfassung positiv beeinflusst. Mangelerscheinungen äußern sich in Form von Kopfschmerzen, Verstopfung, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen. Vitamin B3 senkt den Cholesterinspiegel, hilft bei Bluthochdruck, beugt Migräne vor, regt den Kreislauf an, senkt den Blutdruck und lindert Störungen von Magen und Darm. Vitamin B12 wird vom Körper bis zu drei Jahre gespeichert. Es ist das einzige Vitamin mit Spuren von essenziellen Mineralstoffen und wird in Verbindung mit Kalzium aufgenommen. Es hilft bei der richtigen Verwendung von Fetten, Kohlenhydraten, Eiweißen, lindert Reizbarkeit, verbessert Konzentration, das Gedächtnis und das Gleichgewicht und trägt zum Erhalt eines gesunden Nervensystems bei. Bei Mangelerscheinung treten oft Müdigkeit und Depressionen auf. Statt tierischen Fetten, lieber pflanzliche Küchenöle. Diese enthalten nämlich ungesättigte Fettsäuren, die lebenswichtig sind, aber im Gegensatz zu den gesättigten, nicht vom Körper produziert werden können. Sie steuern das Schmerzempfinden, regeln den Blutdruck und wirken sich auf die Verengung bzw. Erweiterung der Blutgefäße aus. ![]() Weitere Gesundheitsratgeber für sie verfügbar: Zahnratgeber Augenratgeber Gehörratgeber Allergienratgeber Haarausfallratgeber Migräneratgeber Naturheilkunderatgeber Plastische-Chirurgie-Ratgeber Rückenschmerzen-Ratgeber Depressionen-Ratgeber |