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TMS - Magnetstimulation
TMS - Transkranielle Magnetstimulation
Die TMS - Methode dient vor allem der Erkennung von Funktionsstörungen in der Bewegunskoordinierung des menschlichen Körpers. Bei der TMS wird ein Magnet über den Kopf des Patienten geführt. Für einen sehr kurzen Augenblick, der nur eine Zehntausendstel Sekunde andauert, wird ein Stromimpuls durch die Magnetspule geleitet. Durch den kurzen Stromfluss entsteht ein Magnetfeld, dass die Schädeldecke durchdringt und im Gehirn einen erneuten elektrischen Strom hervorruft. Hierbei werden Nervenzellen eines bestimmten Bereiches erregt.
Wenn der elektro-magnetischen Reiz die für die Steuerung der Muskeln zuständige Region im Hirn stimuliert, kommt es zu einem erkennbaren Muskelzucken.
Ausschlaggebend für die Diagnose ist die Zeit zwischen Stromimpuls und Muskelzucken, die sich bis auf die tausendstel Sekunde genau berechnen läßt.Kommt es nun zu Verzögerungen zwischen Stromimpuls und Bewegungsreaktion, wird im Körper die genaue Ursache dieser Verzögerung untersucht. Dafür misst der Neurologe die Leitungszeit der Nerven im Gehirn, im Rückenmark und im Bereich des Arm- oder Beinnervs und kann so die Ursache exakt lokalisieren.
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