Was passiert mit meinem Kind?

  1. Art des Schmerzes

  2. Dauer und Verlauf

  3. Begleiterscheinungen
Art des Schmerzes
Anders als bei Erwachsenen, bei denen der Kopfschmerz häufig einseitig auftritt, zieht sich der Schmerz bei Kindern über die gesamte Stirnpartie, tritt also beidseitig auf. Er wird als Druck beschrieben (Erwachsene pulsierend).

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Dauer und Verlauf
Die Dauer der Attacken liegt bei den meisten Kindern unter drei Stunden. Meist wird der Schmerzhöhepunkt innerhalb von Minuten, spätestens innerhalb einer Stunde erreicht. Bei 50 Prozent der migränekranken Kinder verschwindet der Kopfschmerz während der Pubertät, mitunter auch ohne Behandlung.

Bleibt die Migräne, erleben Frauen später in der Schwangerschaft seltenere und schwächere Attacken. Die Schmerzen können in dieser Zeit auch gänzlich aussetzen. Im Erwachsenenalter kann die Migräne schwächer werden oder verschwindet vollständig. Eine rechtzeitig begonnene und gezielte Therapie ist sinnvoll, da es keine Garantien gibt.
Es gibt Fälle, in denen mit zunehmendem Alter die Migräne verschwand, die Aura, die der Attacke zeitlich vorausgeht, jedoch erhalten bleibt. Die Folge: Schubweise, neurologische Störungen wie Flimmersehen oder halbseitige Kribbelgefühle. Hier wird auch von einer "Migräne ohne Migräne" gesprochen.

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Begleiterscheinungen
Neben dem eigentlichen Kopfschmerz treten zahlreiche Begleiterscheinungen auf. Viele Kinder leiden unter Müdigkeit, Bauchschmerzen, kleinere (unter zehn Jahren) werden oft von Übelkeit geplagt. Laut Untersuchungen leiden einige der jungen Patienten unter Sprach- und Gefühlstörungen. Letztere äußern sich in den Gliedmaßen.
Bei Kleinkindern gelten mit Angst verbundene periodische Schwindelanfälle, Augenzittern oder auch Erbrechen als Vorboten der Migräne. Bisweilen kündigt sich die Migräne bereits einen Tag zuvor durch Müdigkeit, Unwohlsein und Nervosität an. Blässe, Schweißausbrüche, kalte Hände und Füße treten oft währen der Attacke auf, genau wie Übelkeit bis hin zum Erbrechen.
Lärm, Licht und körperliche Aktivitäten (Anstrengungen) verschlimmern den Schmerz.

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