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Yoga - Die Themen
Im Chinesischen wird Yo-Ga als "Weg zu Gott" übersetzt. Dieses sanfte, ganzheitliche Übungssystem soll helfen, zu uns selbst zu finden. Denn nach Ansicht der Chinesen tragen wir alle das Göttliche in uns. Ziel ist also, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Entgegen der allgemeinen Meinung ist Yoga höchstwahrscheinlich nicht in Indien entstanden, sondern wurde um 1.500 v. Chr. mit der Völkerwanderung eingeführt. Forscher vermuten, dass die Ursprünge im nördlichen europäischen Sprachraum liegen. Aber das komplette System, wie es heute bekannt ist, wurde in Indien entwickelt. Der Yoga-Pionier in Deutschland war Boris Sacharow. Er wies erstmals auf die medizinische Wirksamkeit von Yoga hin und gründete 1921 die "Erste Deutsche Yogaschule". Seitenanfang Durchführung Das klassische Yoga führt über acht Wege:
Begonnen wird in der Regel mit einer Tiefenentspannung, um den Stress des Tages abzulegen. Es gibt aber auch andere Methoden, um die Anspannung loszuwerden. Bewährt haben sich Autogenes Training, Phantasiereisen oder das Selbstaktive Training. Von den darauf folgenden Asana-Stellungen sind einige hundert bekannt und 84 gebräuchlich. Diese werden in einer bestimmten Reihenfolge praktiziert und folgen einem festgelegten Schema. Eine bekannte Reihe ist die "Rishikesh-Reihe", eine Kombination von zwölf Asana. Nach jeder Haltung kommt eine Gegenhaltung, für Anfänger folgt auf eine Anspannung eine Entspannung. Eine Übung wird einige Minuten gehalten. Yoga sollte nur mit einem erfahrenen Lehrer erlernt werden, sonst könnten die Übungen falsch interpretiert werden. Da es noch keine allgemeinen Ausbildungskriterien für Yoga-Lehrer gibt, ist es ratsam, sich gut umsehen, bevor ein Kurs gewählt wird. Probestunden bietet fast jede Yoga-Schule an. Kurse an Volkshochschulen sind zu empfehlen und auch besonders kostengünstig. Seitenanfang Anwendungsgebiete Menschen, denen in medizinischer Hinsicht nichts fehlt, wenden Yoga an, um Entspannung zu finden. Man lernt Unsicherheiten abzubauen, Stresssituationen zu meistern und eine innere Ruhe zu finden. Aber auch für Menschen mit körperlichen oder psychischen Problemen sind die Übungen als Ergänzung ihrer Therapie gut geeignet. Yoga stärkt das allgemeine Wohlbefinden. Bei den meisten Krankheitsbildern ist es zu empfehlen, da Yoga keine negativen Auswirkungen auf den Körper hat. Der Blutdruck wird günstig beeinflusst, das Lymph- und Immunsystem gestärkt sowie die Beweglichkeit gefördert. Yoga lindert auch chronische Schmerzen, da die Selbstheilung des Körpers angeregt wird. Umfragen zeigen, dass 90 Prozent aller Praktizierenden eine deutliche Verbesserung in ihrem Krankheitsbildes feststellen können. Seitenanfang Wissenschaftliche Anerkennung Neue Studien bestätigen, dass die sanften Übungen positiv auf den Körper wirken. Doch während Yoga in Amerika und England längst anerkannt ist, sind deutsche Ärzte noch skeptisch. Yoga zählt zu den "übenden Verfahren" und kann von den Ärzten verordnet werden. In diesem Fall erstattet die Krankenkasse auch die Kosten für die Kurse. Seitenanfang Kosten Die Kosten eines Yoga-Kurses variieren stark. Sollte man keinen Zuschuss von der Krankenkasse bekommen, ist eine Monatsgebühr von ca. 40 Euro üblich. Dafür bekommt man einmal pro Woche Gelegenheit, unter Anleitung zu üben. Seitenanfang Weitere Gesundheitsratgeber für sie verfügbar: Zahnratgeber Augenratgeber Gehörratgeber Allergienratgeber Haarausfallratgeber Migräneratgeber Naturheilkunderatgeber Plastische-Chirurgie-Ratgeber Rückenschmerzen-Ratgeber Depressionen-Ratgeber |